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Meridian-Qigong nach Arpad Romandy

Die Übungsreihe des Meridian-Qigong besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil dient der Erzeugung von Qi. Der zweite Teil verbessert die Energieverteilung, indem die einzelnen Meridiane aktiviert und in ihrer Funktion gestärkt werden.

Die bewegten Meridianübungen werden am besten noch durch ruhige Übungen (z.B. Sitz-Meditation) ergänzt, deren Prinzip darin besteht, dass die Aufmerksamkeit und der innere Blick nach innen gewandt werden, um der Regungen und Bewegungen des Qi im ganzen Körper gewahr zu werden. Diese ruhige innere Schau dient der Verlagerung der energetischen Aktivität von den entwicklungsgeschichtlich jüngeren, bewussteren Zentren in die unbewussteren Zentren, die als Sitz der ursprünglichen Energie angesehen werden.

Die Kunst beim Üben liegt im richtigen Einsatz von Kraft und Aufmerksamkeit.

Intensives Dehnen benötigt einen stärkeren Krafteinsatz. Das hat den Vorteil, dass die Körperstrukturen "durchgearbeitet" werden und auch Anfänger viel spüren. Wird weniger Kraft eingesetzt, wird die Bewegung "weicher" und das innere Spüren feiner und intensiver. Die Meridianverläufe werden bei "korrekter" Drehung und Dehnung als leichte Spannung spürbar (wie eine gespannte Saite). In der Position, in der die Meridiane spürbar werden, soll nachgespürt werden, dabei die Dehnspannung bewahren und doch versuchen, alle Muskeln immer mehr zu entspannen.

Viele Qigong Meister und Autoren gehen davon aus, dass die Lehre der Meridiane auf Erfahrungen im Qigong zurückgehen. So kann das Meridian Qigong für Dich besonders interessant sein, wenn Du selbst TCM Praktizierender bist oder gerade eine Ausbildung darin besuchst.
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